Heinrich Wittenwilers "Der Ring" - Der Prolog als Schlüssel zum Werk

Heinrich Wittenwilers "Der Ring" - Der Prolog als Schlüssel zum Werk

Auteur : Katrin Eberle

Date de publication : 2008

Éditeur : GRIN Verlag

Nombre de pages : 24

Résumé du livre

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen (Institut f r Deutsche Philologie), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum ein Werk mittelalterlicher Dichtung hat so viele Fragen aufgeworfen wie "Der Ring", der wahrscheinlich Anfang des 15. Jahrhunderts vom Konstanzer Advokaten Heinrich Wittenwiler verfasst wurde. Besonders der Prolog, der eine Sonderstellung im Werk einnimmt und wahrscheinlich erst nach Fertigstellung des Ringes hinzugef gt wurde, ruft immer wieder neue Spekulationen hervor und ist grundlegend wichtig f r das Verst ndnis des Werkes. Im Blickpunkt der Forschung stehen die Farblinien, die im Prolog erl utert werden. Die roten Farblinien sollen den Ernst verdeutlichen, w hrend die gr n gekennzeichneten Stellen das "t rperleben", also den "Unsinn" darstellen sollen, sie dienen der Auflockerung und der Spannung. Betrachtet man die Linien im Werk jedoch genauer, scheint es, scheint es als ob rot und gr n willk rlich gew hlt sind. Diese und andere Diskrepanzen, also Hinweise die im Prolog gegeben werden, und sich im Werk selbst nicht erf llen beziehungsweise in ganz anderer Art und Weise in Erscheinung treten als erwartet, will ich in meiner Seminararbeit er rtern. Zuerst werde ich auf den Aufbau des Prologs analysieren und ob er dem Bild der damals blichen Prologe entspricht, anschlie end werde ich die einzelnen Aussagen des Prologs und deren Verifizierung im Gesamtwerk genauer beschreiben . Besonders im Blick stehen dabei das Turnier (V. 180-1281), die Minnewerbung (V. 1282-2622), das Hochzeitsfest (V. 5533-6455) und der anschlie ende Krieg (V. 6456-9652). S mtliche angegebene Verse beziehen sich auf Heinrich Wittenwilers Ring der Meininger Handschrift von Horst Brunner nach der Edition von Wiesner bersetzt.

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