Optimales Lernklima in der Schule: Tipps und Anreize zur Schulraumgestaltung
Auteur : Sarah Dahlinger
Date de publication : 2014-08-20
Ăditeur : GRIN Verlag
Nombre de pages : 60
Résumé du livre
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, PĂ€dagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: Schulraumgestaltung ist ein Thema, das zunehmend ins Interesse der Ăffentlichkeit rĂŒckt. Seit langem ist bekannt, dass Wechselwirkungen zwischen Mensch und Raum, Raum und Lernen, zwischen innerem Erleben und Ă€uĂeren Strukturen wie Material und Form, Farbe und Licht, besteht. Geschaffener Raum umgibt uns ĂŒberall, Architektur ist fĂŒr uns zur SelbstverstĂ€ndlichkeit geworden. Meist wird uns die Wirkung gebauter Umwelt erst dann bewusst, wenn uns etwas an ihr stört, verwundert oder begeistert. Die meisten UnterrichtsrĂ€ume in deutschen Schulen wurden mit ihren meist rechteckigen Grundformen ursprĂŒnglich fĂŒr einen frontal ausgerichteten, lehrerzentrieten Unterricht mit ca. 30 stillsitzenden SchĂŒlerinnen konzipiert. FĂŒr die Zwecke eines solchen Unterrichts reichte eine RaumgröĂe von 60 Quadratmetern aus. Jedoch haben sich die Lernformen verĂ€ndert, worauf âSchule als Haus des Lebens und Lernensâ nicht nur durch handlungsorientierten Unterricht, sondern auch mit entsprechenden rĂ€umlichen Umgestaltungen reagieren muss. Aber auch Architektur bzw. Architekten mĂŒssen bereit sein umzudenken, sich neu zu orientieren und fĂŒr diese âneue Lernkulturâ zu öffnen. Architektur soll diesem neuen Lernen dienen, es unterstĂŒtzen, in dem sie aus RĂ€umen Lernumgebungen schafft, die vielfĂ€ltigen und flexiblen Unterricht ermöglichen und die QualitĂ€t des Lernens und Lehrens verbessern. Es geht also darum, LernrĂ€ume zu schaffen, die sowohl hinsichtlich ihrer FunktionalitĂ€t, als auch ihrer Ăsthetischen Gestaltung einen zukunftsorientierten Unterricht zulassen und psychische, physische und soziale Gesundheit fördern.