Autobiographie
Auteur : Helmut Newton
Date de publication : 2002
Ăditeur : Bertelsmann
Nombre de pages : 335
Résumé du livre
Der wohl populĂ€rste (und umstrittenste) Mode- und Aktfotograf der Gegenwart bedient in seiner Autobiografie schon nach wenigen Zeilen sein Image: der kleine, dreijĂ€hrige Helmut beobachtet lustvoll sein KindermĂ€dchen beim Umziehen. Auch im Folgenden nimmt der 1920 in Berlin geborene und als Jude kurz vor Torschluss emigrierte Starfotograf kein Blatt vor den Mund, wir erfahren von den Wirren seines notgedrungenen Nomadentums und von zahllosen Damen, die der junge Herr Neustaedter (der erst spĂ€ter zum Newton wurde) beglĂŒckte. Erst mit seiner spĂ€teren Frau June endet die Betten-Odyssee und die Karriere beginnt, zunĂ€chst stotternd, dann immer glorioser in England, Frankreich und den USA. Das wird nicht ohne Selbstironie im Plauderton erzĂ€hlt, man mag den Voyeur und Workaholic, kommt aber doch nicht ganz auf das Geheimnis seines stupenden Erfolges. Unter den vielen Fotografen-Autobiografien dĂŒrfte die Newton'sche, die ĂŒberflĂŒssigerweise in "Das Leben" und "Die Arbeit" aufgeteilt ist, das gröĂte Interesse erregen, daher schon - auch als lockeres Zeitbild - ab mittleren BestĂ€nden. (2) (Klaus-Peter PreuĂger)